Sehenswürdigkeiten in Dresden

Text: C. D. (Reiseverkehrskauffrau) / Letzte Aktualisierung: 06.07.2020

Sehenswürdigkeiten in Dresden
Sehenswürdigkeiten in Dresden wie die Hofkirche und das Residenzschloss an der Elbe. - Foto: © Fineart Panorama - stock.adobe. com

Dresden gehört wahrlich zu den schönsten Städten des Landes und ist ein echter Touristenmagnet. Die sächsische Landeshauptstadt ist bekannt für seine historischen Bauwerke, die die Kulisse der Stadt am Elbufer prägen. So ziehen das Dixiefestival, die Aufführungen der Sächsischen Staatsoper oder aber der Kreuzchor jedes Jahr tausende Musikbegeisterte in ihren Bann. Und sogar ein "Blaues Wunder" hat Dresden zu bieten. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten lassen sich in Dresdens Altstadt hervorragend bei einem Spaziergang erlaufen.

Einige der Top Sehenswürdigkeiten in Dresden

Das Wahrzeichen der Stadt - der Zwinger

Der Dresdner Zwinger ist weit über die städtischen Grenzen hinaus als bedeutendstes spätbarockes Bauwerk bekannt. Zwischen 1709 und 1728 entstand das imposante Bauwerk, das mit filigranen Details nicht geizt, als Orangerie. So wurden zu Zeiten August des Starken höfische Festspiele hier veranstaltet. Reich verzierte Pavillons, Balustraden, Skulpturen, Gartenanlagen und Springbrunnen beeindrucken die Besucher. Das prachtvolle Ensemble dient heute als Sitz einiger Museen. So befinden sich im Dresdner Zwinger die Gemäldegalerie der Alten Meister, der Mathematisch-Physikalische Salon und die Rüstkammer. Außerdem ist im Zwinger eine der wertvollsten Porzellansammlungen der Welt beheimatet. Touristen bekommen im Zwinger einiges geboten und können dabei noch königlich flanieren.

Die Frauenkirche

Natürlich gehört auch die Frauenkirche zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Dresden! - Sie ist ein Symbol für Frieden und Vergebung. Die Dresdner Frauenkirche gehört unverkennbar zur Silhouette der Stadt. Ihre Kuppel, die auch als "Steinerne Glocke" bezeichnet wird, thront hoch auf dem Sakralbau. Ursprünglich wurde die Kirche zwischen 1726 und 1743 nach einem Entwurf von George Bähr errichtet. Doch in der Nacht des großen Luftangriffs auf Dresden vor Kriegsende, vom 13. zum 14.Februar 1945, wurde der barocke Monumentalbau der Frauenkirche aus Sandstein bei dem berüchtigten Feuersturm auf Dresden so stark beschädigt, dass er tags darauf in sich zusammenbrach. Die DDR-Regierung ließ die Kirche als Ruine und damit als Mahnmal stehen. Erst nach der Wende wurde die Frauenkirche zwischen 1994 und 2005 wieder errichtet. Hilfreich waren dafür Spenden aus aller Welt. Dies macht den sakralen Bau heute zu einem vielsagenden Symbol, welches von tausenden Besuchern nicht nur bei Gottesdiensten, sondern auch anderen kulturellen Veranstaltungen bewundert wird.

Auch die Semperoper sollte man in Dresden gesehen haben!

Als der Baumeister Gottfried Semper den Auftrag erhielt, ein königliches Hoftheater zu bauen, entstand von 1838 bis 1841 der erste Bau der Semperoper im Stil der italienischen Frührenaissance. Wer meint, heute vor einem historischen Gebäude zu stehen, der irrt. 1869 wurde die einstige Semperoper nahe des Schlosses bei einem Brand zerstört. Der Neuaufbau begann bereits 1871, allerdings unter der Leitung Sempers Sohn Manfred und am neuen Standort - dem heutigen Theaterplatz. Doch auch dieser Bau sollte nicht für immer stehen. Während der Bombenangriffe am 13. Februar 1945 zerbombten die Alliierten neben der Frauenkirche auch die zweite Semperoper. Erst 1985 wurde die Semperoper genau 40 Jahre nach ihrer Zerstörung wieder eröffnet. Heute beherbergt sie das berühmteste Opernhaus Deutschlands mit der renommierten Sächsischen Staatskapelle. Jährlich sorgt der Dresdner Opernball für viel Aufmerksamkeit auf dem internationalen Parkett der High-Society.
Die Geschichte der Semperoper

Das Hygiene-Museum

Was für Außenstehende eigenartig klingen mag, ist der Name eines der meistbesuchten Museen der Stadt Dresden. Das Hygiene-Museum wurde im Jahre 1912 durch den Dresdner Unternehmer Karl August Lingner gegründet, nachdem er die erste internationale Hygiene-Ausstellung in Dresden präsentierte. Zur zweiten Ausstellung dieser Art, zog das Museum in den Neubau am Blüherpark. Obwohl das Gebäude ebenfalls 1945 stark zerstört wurde, dient es nach zahlreichen Sanierungen noch heute zur gesundheitlichen Aufklärung. Hier wird das Gründungskonzept "Volkbildung für Gesundheitspflege" nach modernen Maßstäben umgesetzt. Ein Museum zum Anfassen, Lernen und Mitmachen. Nicht nur für Kinder höchst interessant. Seit der Gründung haben mehrere Millionen Besucher das Museum mit ständigen und wechselnden Ausstellungen erkundet. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Militärhistorisches Museum Dresden

Es ist eines von Europas größten Militärhistorischen Museen. Mit großem internationalem Aufsehen eröffnete der sieben Jahre lang sanierte Bau im Oktober 2011. Architekt war der Amerikaner Daniel Libeskind. Die interessante Fassade des historischen Gebäudekomplexes beinhaltet einen modernen keilförmigen Einsatz, der sofort die Aufmerksamkeit der Besucher weckt. Mehr als 10.000 Exponate sind in einer Dauerausstellung zu sehen. Seinen Auftrag sieht das Museum der Bundeswehr nicht nur in der Darstellung der Militärgeschichte und Militärtechnik, sondern auch in der politischen Bildung und der Aufklärung. Angefangen von der Sojus 29 Landekapsel, über einen T-72 Panzer bis hin zu militärischem Spielzeug aus verschiedenen Epochen gibt es viel zu entdecken.

Selbstverständlich gibt es noch weit mehr Sehenswürdigkeiten in Dresden.
Ein Besuch über mehrere Tage in der Universitätsstadt kann ohne Probleme mit Kultur, Natur und Dresdner Lebensart gefüllt werden. Eine Fahrt auf der Elbe mit einem Dampfschiff gehört zu einem Dresden-Besuch, wie das Essen von Sauerbraten mit Klößen und Rotkohl. Spazieren Sie über die Brühlschen Terrassen, werfen Sie einen Blick auf den Fürstenzug am Stallhof und schwenken Sie ein zur Kreuzkirche, die den berühmten Dresdner Kreuzchor hervorgebracht hat. Am Elbufer finden regelmäßig Konzerte für alle Altersklassen statt und auf einem der ältesten deutschen Weihnachtsmärkte, dem Striezelmarkt, muss einfach ein echter Dresdner Christstollen in der Adventzeit verkostet werden. Wer länger bleibt, sollte sich rechtzeitig nach einer Unterkunft umsehen!

Was sollte man in Dresden gesehen haben?
Auch diese Sehenswürdigkeiten sollten sich Touristen in Dresden anschauen:

  • Grünes Gewölbe
  • Goldener Reiter
  • Stadtmuseum Dresden
  • Schloss Pillnitz
  • Verkehrsmuseum
  • Zoo in Dresden ( Tipp für Familien mit Kindern!)
  • Weitere Tipps für einen Urlaub in Sachsen

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