Sehenswürdigkeiten in Stralsund

Text: S. H. / Letzte Aktualisierung: 06.07.2020

Rathaus am Alten Markt in Stralsund
Das Rathaus am Alten Markt in Stralsund sollte man gesehen haben - Foto: © IAMJR - stock.adobe. com

Wer das Meer liebt und die Seefahrt, der mag Hafenstädte. Wer Hafenstädte mag, der wird Stralsund lieben. Die Hansestadt in der Ostsee blickt auf eine stolze Vergangenheit zurück, deren Erbe sie selbstbewusst und sorgfältig pflegt. Ganz im hanseatische Sinne aber ruht Stralsund sich nicht auf diesem Erbe aus; auch, wenn dieses Erbe inzwischen sogar zum Weltkulturerbe der Unesco geworden ist. Vielmehr investiert Stralsund weiter in die Zukunft und modernisiert konsequent seine touristische Infrastruktur. Stralsund ist eine Stadt, deren Besuch sich wirklich lohnt.

Bekannte Sehenswürdigkeiten in Stralsund kurz vorgestellt

Allein die Lage Stralsunds ist eine Reise wert. Majestätisch breitet sich die Stadt im Strelasund aus, die berühmten und mit einem hohen Freizeitwert versehenen Inseln Rügen, Hiddensee und Usedom sind nur einen Steinwurf weit entfernt. Doch wer will Stralsund sofort wieder verlassen, wenn er gerade angekommen ist? Viel lieber macht man sich dann zu einem Bummel durch die Altstadt auf. Hier erwartet den Besucher auf Schritt und Tritt Geschichte, hier atmet alles Vergangenheit, Hanse, Kaufmannsgeist. Die Geschlossenheit der Altstadt, das lebendige Porträt, das sie nach wie vor von einer längst vergangenen Ära zeichnet, haben ihr die Anerkennung als Weltkulturerbe eingebracht. Ob Kontorhäuser, in denen während der Blütezeit der Hanse sowohl gearbeitet als auch gewohnt wurde, ob öffentliche Gebäude oder Kirchen - in der Altstadt von Stralsund sind sie alle im Stil der Backsteingotik gebaut. Das kann man als Gesamtkunstwerk genießen, oder aber einige Highlights dieses Stils auch genauer unter die Lupe nehmen. Dafür bieten sich entweder das stolze Rathaus oder die Pfarrkirche St. Nikolai an, die ihre alles überragende Stellung am Alten Markt innehat. Der heilige Nikolaus, nach dem sie benannt wurde, ist übrigens der Schutzheilige der Seefahrer, die Pfarrkirche selbst gehört zu den bedeutendsten Sakralbauten ganz Nordeuropas.

Apropos Nordeuropa. Nicht nur die Hanseaten haben Stralsund geprägt, sondern auch die Schweden. Rund zwei Jahrhunderte lang gehörte die Stadt der schwedischen Krone. Die "Schwedenzeit" begann mit dem Westfälischen Frieden im Jahr 1648 und wurde 1815 mit dem Wiener Kongress beendet. Das "Regierungspalais" und das "Commandantenhus", das am Alten Markt nicht weit von St. Nikolai steht, sind architektonische Zeugnisse dieser bewegten Epoche.

Ganz im Hier und Jetzt dagegen befindet sich das "Ozeaneum", das man auf der Hafeninsel direkt am Strelasund findet. Der Museumsbau zeugt von Wagemut, aber was man dann drinnen vorfindet, das hat die Auszeichnung "Museum des Jahres 2010" wahrlich verdient. Hier werden die Besucher in die Tiefen des Meeres entführt und können die Unterwasserwelt der Nord- und der Ostsee sowie des Atlantiks bis hin zum Polarmeer erleben. Hinter Spezialglasscheiben, die eine Dicke von bis zu 30 Zentimetern haben, schwimmt alles vorbei, was in diesen Gefilden lebt - von der kleinsten Flunder bis hin zum Meeresriesen.

Wer danach Appetit aufs Meer und auf die See bekommen hat, den wird Stralsund nicht enttäuschen. Fisch wird hier in den Hafenrestaurants täglich frisch serviert und Seefahrerromantik erlebt man pur auf der "Gorch Fock", dem ehemaligen Segelschulschiff der deutschen Marine. Wenn's anschließend noch ein bisschen mehr sein darf, dann geht's mit einem der vielen Ausflugsboot direkt hinaus aufs Wasser.

Sie sehen es gibt viel zu entdecken. Machen Sie doch einfach ein paar Tage Urlaub in der schönen Stadt und schauen sich alles ganz in Ruhe an. Natürlich haben wir auch Tipps für einen Ostsee Urlaub bei Regen

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