Sehenswürdigkeiten in Frankfurt / Main

Text: C. D. (Reiseverkehrskauffrau) / Letzte Aktualisierung: 05.09.2020

Der Römer in Frankfurt / Main
Der Römer ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Frankfurt / Main - Foto: © Branko Srot - stock.adobe. com

Mitten zwischen Spessart und Taunus liegt die alte Reichsstadt Frankfurt am Main. Obwohl es oft als das "Mainhatten" Deutschlands bezeichnet wird, blickt Frankfurt auf eine ereignisreiche Geschichte zurück. Die meisten deutschen Könige und Kaiser wurden in Frankfurt gekrönt. Heute gehört Frankfurt zu den Städten Deutschlands, die ein echter Magnet für Besucher sind. Und dies nicht nur, weil Frankfurt der Sitz der deutschen Börse, zahlreicher Großbanken und ein bedeutendes Messezentrum ist: Frankfurt am Main hat eine breite Kulturlandschaft zu bieten, die mitunter Weltruf genießt. Wir stellen Ihnen einige wichtige Sehenswürdigkeiten Frankfurts vor, die man nicht versäumt haben sollte!

Einige Attraktionen in Frankfurt / Main kurz vorgestellt

Damit Sie sich einen ersten Überblick verschaffen können, haben wir hier schon mal die wichtigsten Attraktionen kurz zusammengefasst:

Der Römerberg

Er ist das Zentrum der liebenswert sanierten Altstadt Frankfurts. Der kopfsteingepflasterte Platz nahe dem Main reiht zahlreiche kleine Gassen, Plätze und geschichtsträchtige Gebäude um sich. So liegen zum Beispiel der Römer oder die Schirn Kunsthalle nur einen Steinwurf davon entfernt. Auch der Dom und die Nikolaikirche lassen sich bequem zu Fuß erlaufen.

Der Römer

Er liegt an der Westseite des Römerbergs und ist seit dem 15. Jahrhundert das Rathaus der Stadt Frankfurt am Main. Er gilt als das Wahrzeichen der Stadt mit seiner charakteristischen Treppengiebelfassade. Im 15. - 18. Jahrhundert war er einst ein Komplex aus 11 getrennten Häusern, darunter auch das Haus Römer. Nach und nach wurde das Rathaus erweitert, die benachbarten Gebäude hinzugenommen. Ein Großteil der heutigen Fassade der Häuser ist jedoch ein Nachbau, da Frankfurt im Zweiten Weltkrieg ein Opfer der Fliegerbomben wurde und damit stark zerstört war. Nichtsdestotrotz ist der Römer der Ort, an dem neben dem Kaiserdom viele Wahlen der römisch-deutschen Könige sowie Krönungen durchgeführt wurden und damit ein geschichtsträchtiger Ort in der Historie des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

Der Kaiserdom

Der Kaiserdom in Frankfurt / Main
Auch der Kaiserdom gehört zu den Attraktionen Frankfurts
Foto: © Fotolyse

Die katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus wird auch Kaiserdom genannt, denn dieser rote Sandsteinbau aus dem 13. - 15. Jahrhundert war Wahl- und Krönungskirche der römisch-deutschen Kaiser. Er nimmt eine tragende Rolle in der Reichsgeschichte ein und ist der größte Sakralbau der Stadt Frankfurt am Main. Zweimal wurde das gotische Gotteshaus ein Opfer von Flammen. Bereits im Jahr 1866 gab es einen Großbrand im Kaiserdom, und bei dem großen Bombenangriff am 22. März 1944, bei dem auch der Großteil der historischen Altstadt Frankfurts zerstört wurde, nahm die Kirche erneut großen Schaden. Nach Kriegsende wurde der Kaiserdom erneut wieder aufgebaut. Heute wieder vollständig ist das neunstimmige Glockengeläut der Kirche.

Das Goethehaus und das Goethemuseum

Er gilt als einer der größten Köpfe, die das Land je hervorgebracht hat und ist ein Sohn der Stadt Frankfurt: Johann Wolfgang von Goethe. Sein Geburtshaus am Großen Hirschgraben 23 kann heute als originalgetreuer Nachbau besucht werden. Hier verlebte Goethe seine Kindheit und seine Jugend, bis er schließlich 1775 nach Weimar ging. Der Urfaust, der "Götz von Berlichingen" wie auch "Die Leiden des jungen Werthers" entstanden in Frankfurt. Faszinierend wird die Lebensgeschichte Goethes in dem Haus erzählt, ein Stück Geschichte lebendig gemacht. Beeindruckende Exponate werden jedoch nicht nur im Goethehaus selbst ausgestellt, sondern auch im benachbarten Goethemuseum präsentiert. Die Gemäldeausstellung zeigt Werke von Künstlern aus der Goethezeit und eine Vielzahl originaler Handschriften, zum Beispiel Exemplare von Eichendorff oder Brentano.

Das Museumsufer

Wer in Frankfurt verweilt und es versäumt, die unglaubliche Museenlandschaft der Stadt zu besuchen, hat etwas verpasst. Am Schaumainkai im Stadtteil Sachsenhausen reihen sich fast beispiellos eine große Anzahl von Museen mit Weltruf aneinander. Berühmt ist ohne Zweifel das Städelsche Kunstinstitut. Es gehört zu den wichtigsten Kunstmuseen der Welt und präsentiert Kunstgeschichte aus 7 Jahrhunderten. Das Museum für angewandte Kunst ist eines der international führendsten seiner Art und zeigt Exponate internationaler Buchkunst, Graphiken und ostasiatischen und islamischen Kunsthandwerks. Insgesamt bilden mehr als zwei Dutzend Museen eine höchstinteressante Kulturlandschaft, wie es sie kaum ein zweites Mal im Lande gibt.

Der Palmengarten

Im Jahr 1868 wurde er von Frankfurter Bürgern gegründet und ist heute mit seinen 22 ha Fläche einer der größten und meistbesuchten deutschen Gärten. Mit seinen Weihern und Liegewiesen ist er zu einem beliebten Erholungsgebiet der Frankfurter geworden. Er lockt jedoch auch zahlreiche Besucher wegen seiner verschiedenen Gärten, Rosenschauen und tropischen Gewächshäuser in den Garten. Zweifelsohne ist das Palmenhaus der Höhepunkt des Parks. An der Südseite des Palmengartens liegt übrigens die Deutsche Bibliothek, welche alle deutschsprachigen Veröffentlichungen des In- und Auslandes sammelt.

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