Urlaub auf Santorin

Text: S. T. / Letzte Aktualisierung: 05.09.2020

Santorin in Griechenland
Blick über Santorin - Foto: © Philippe ROBERT - stock.adobe. com

Wer einmal einen besonderen Augenschmaus erleben möchte, sollte sich einen Besuch auf der griechischen Insel Santorin gönnen. Dieses rund 92 km² große Paradies in der Ägäis ist die südlichste Insel der Kykladen. Sie liegt ca. 100 km nördlich von Kreta und zählt rund 17.000 Einwohner. Die höchste Erhebung - der Eliasberg (575 m) - besteht aus Marmor und Tonschiefer. Eine interessante Entstehungsgeschichte ist aber längst nicht alles, was dieses wunderschöne Fleckchen Erde zu bieten hat. Tauchen Sie ein in eine faszinierende Welt aus Geschichte, Vulkanismus und Traumstränden.

Infos über Santorin:

  • Gewässer: Ägäisches Meer
  • Inselgruppe: Kykladen
  • Einwohnerzahl: ca. 17 000
  • Fläche: 92,5 km²

Der Vulkan auf Santorin

Santorin ist die mit Sicherheit bekannteste und zugleich faszinierendste Insel der Kykladen. 300 Meter hohe Kraterwände - die Restkörper eines gigantischen Vulkans - ragen aus dem tiefblauen Meer dem Himmel entgegen. Kleine, weiße Häuser schmiegen sich an den Kraterhang - die Orte Fira und Oia. Das beeindruckende Panorama lässt sich auch wunderbar von Schiffen aus erleben. Sowohl die einzigartige Architektur, als auch die Mischung aus Farben und Licht verleihen Santorin nicht nur eine atemberaubende Schönheit, sondern machen diese Insel auch zu einem für den Tourismus unentbehrlichen Juwel. Vor rund 4000 Jahren ereignete sich hier eine der schlimmsten Vulkankatastrophen der Menschheitsgeschichte. Nach einer jahrhundertelangen Ruhepause erwachte der Vulkan mit einem verheerenden Ausbruch wieder zum Leben. Die Auswirkungen sind noch heute mit bloßem Auge nachvollziehbar. So wurde die Gestalt der Insel völlig verändert: Aus einem fast geschlossenen Ring sind nur drei Bruchstücke übrig geblieben. Doch neben der Zerstörung durch den Vulkanausbruch werden weitere schwerwiegende Folgen wie Flutwellen, Ascheregen, Missernten und Erdbeben für den damaligen gesamten östlichen Mittelmeerraum vermutet. In historischer Zeit haben sich durch unterseeische Ausbrüche im Meer in der Mitte des ehemaligen Vulkanes neue Eruptionskegel gebildet. Eine davon - die "Insel" Nea Kaimeni - stößt heute noch fortwährend Schwefeldämpfe aus.

Tipps und Infos für Ihren Santorin Urlaub:

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man auf Santorin gesehen haben? Das und vieles mehr erfahren Sie auf den folgenden Seiten:

Sehenswürdigkeiten auf Santorin

Bereits im Altertum wurde Santorin "Kallisti" - die Allerschönste - genannt. Danach folgte der Name Thera und seit der Zeit der Kreuzfahrer schließlich Santorin. Das an der Westküste liegende Thira ist der Hauptort der sichelförmigen Insel. Erkennbar ist Thira an den niedrigen, weißen Häusern - dem typischen Baustil auf Santorin. Neben der Hauptstadt Thira sind vor allem die Orte Kamari und Perissa bei den Badeurlaubern sehr beliebt.

Klima auf Santorin

Wer sich für einen Aufenthalt auf der "Vulkaninsel" entschieden hat, kann sich doppelt freuen. Neben optischen Highlights weist Santorin - wie alle Inseln der Kykladen - die meisten Sonnenstunden Griechenlands auf. Im Zeitraum Juli bis September ist kaum mehr als ein Regentag pro Monat zu verzeichnen. Im August erreicht die Quecksilbersäule bis 29 Grad Celsius, der Höchststand der Wassertemperaturen liegt bei 25 Grad Celsius - ebenfalls im August. Von Dezember bis Februar herrscht Regenzeit, mit durchschnittlich neun Tagen Regen pro Monat und ca. 11 Grad Celsius.

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