Das Schloss Schönbrunn in Wien

Text: B. L. / Letzte Aktualisierung: 11.10.2020

Schloss Schönbrunn in Wien
Das Schloss Schönbrunn mit dem herrlichen Schlosspark - Foto: © mirubi - stock.adobe. com

Zu den bedeutendsten Kulturgütern in Österreich zählt das Wiener Schloss Schönbrunn, es ist mit eine der meist besuchten Sehenswürdigkeiten der österreichischen Hauptstadt. Das Schloss befindet sich im Bezirk Hietzing, westlich von der Wiener Innenstadt. Der Name des Schlosses soll auf einen Ausspruch des Kaisers Matthias zurückgehen, der einen Brunnen in der Senke sah und dabei ausgerufen haben soll: "Welch' schöner Brunn".

Die wichtigsten Infos für Ihren Besuch im Schloss Schönbrunn in Wien

Adresse:
Schloss Schönbrunn
1130 Wien
Tel: +43 1 811 13-0
Anfahrt:
Auto: A23 Richtung Graz bis Abfahrt Altmannsdorf, weiter Richtung Schloss Schönbrunn, Parkplätze vorhanden
Bahn: bis Hauptbahnhof oder Meidling
Straßenbahn: 60 bis Schloss Schönbrunn
U-Bahn: U4 bis Schönbrunn

Öffnungszeiten des Schloss Schönbrunn:

1. April bis 30. Juni: 08:00 Uhr - 17:30 Uhr
1. Juli bis 31. August: 08:00 Uhr - 18:30 Uhr
1. September bis 31. Oktober: 08:00 Uhr - 17:30 Uhr
1. November bis 31. März: 08:00 Uhr - 17:00 Uhr

Letzter Einlass jeweils 45 Minuten vor Schließzeit!
Bitte beachten Sie, dass Hunde weder im Schloss noch im Park erlaubt sind.

Öffnungszeiten des Schlosspark:
1. November - 28. / 29. Februar: 06:30 Uhr - 17:30 Uhr
1. März bis 31. März: 06:30 Uhr - 19:00 Uhr
1. April - 30. April: 06:30 Uhr - 20:00 Uhr
1. Mai - 31. Juli: 06:30 Uhr - 21:00 Uhr
1. August - 31. August: 06:30 Uhr - 20:00 Uhr
1. September - 31. Oktober: 06:30 Uhr - 19:00 Uhr

Öffnungszeiten des Kronprinzengarten / Orangeriegarten:
1. April - 30. Juni: 09:00 Uhr - 17:00 Uhr
1. Juli - 31. August: 09:00 Uhr - 18:00 Uhr
1. September - 24. Oktober: 09:00 Uhr - 17:00 Uhr
25. Oktober - 2. November: 09:00 Uhr - 16:00 Uhr

Eintrittspreise Schloss Schönbrunn:

Es gibt verschiedene Angebote. Sie können Tickets für nur eine Attraktion oder mehrere Attraktionen kaufen. Auch können Sie wählen, ob mit oder ohne Führung. Bitte informieren Sie sich über die Ticketpreise auf der Webseite des Schloss Schönbrunn oder an der Tageskasse.
Alle Angaben ohne Gewähr!

Die Geschichte des Schloss Schönbrunn

Bis in das Mittelalter reicht die Geschichte von Schönbrunn und den vorangegangenen Bauten zurück. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde das gesamte Anwesen als "Klatterburg" bezeichnet. Das Anwesen befand sich im Bereich der Grundherrschaft des Stifts Klosterneuburg und in den Jahrhunderten waren viele namhafte Pächter vertreten. Im Jahr 1548 ließ der damalige Pächter, der Wiener Bürgermeister Hermann Bayer, das Anwesen baulich in einen Herrensitz erweitern.

Bereits 21 Jahre später, erwarb Maximilian II. mit einem Kaufvertrag das Land, in dem ein Lust- und Obstgarten, ein Stall, eine Mühle sowie ein Haus enthalten waren. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf der Erweiterung des Tiergartens. Hier war hauptsächlich einheimisches Geflügel und Jagdwild vertreten. Später wurde das Anwesen von Kaiser Ferdinand II. sowie seiner Gemahlin Eleonora von Gonzaga, für Jagdgesellschaften genutzt. Als 1632 Kaiser Ferdinand II. verstarb, führte die Witwe des Kaisers ein ausgefülltes gesellschaftliches Leben. Dafür musste natürlich ein repräsentativer Rahmen geschaffen werden und um 1642 wurde ein Lustschloss unter dem Namen Schönbrunn errichtet.

Während der zweiten Belagerung der Türken im Jahr 1683 entstanden auch in Schönbrunn erhebliche Verwüstungen. Im Jahr 1687 wurde ein repräsentativer Neubau von Leopold I. in Auftrag gegeben. Nach unzähligen Entwürfen begann der Bau 1696 auf den Trümmern des vorherigen Anwesens und wurde ab 1700 bewohnt.

Karl VI. verschenkte Schönbrunn an seine Tochter Maria Theresia, die es als Sommersitz wählte. Von 1743 bis 1749 wurde das Schloss erheblich umgebaut und erweitert. Aus hartem Kaiserstein wurden vor allem Stufen für die Schnecken-, Kapellen- und Geheimstiege angefertigt. Ebenfalls wurde die repräsentative Blaue und Weiße Stiege aus diesem Material angefertigt. Für den Hofstaat entstanden ein stattliches Treppenhaus mit einem Geländer aus Stein und die Freitreppe zum Garten.

Sehenswertes im und am Schloss Schönbrunn

Der größte Teil von Schönbrunn ist heute ein Museum, welches jährlich von unzähligen Besuchern besichtigt wird. Bei einem Rundgang durch das Schloss beginnt die Führung am Ende der Blauen Stiege durch die kaiserlichen Gemächer. Als erstes sind die Wohnräume von Kaiser Franz Joseph und seiner Gemahlin Elisabeth zu sehen, danach folgen die Repräsentationsräume im mittleren Teil und anschließend führt der Weg zu den prachtvoll eingerichteten Räumen von Maria Theresia. Der Rundgang endet in den so genannten Franz-Karl-Appartements, die einst die Erzherzogin Sophie und der Erzherzog Franz Karl bewohnten. Das Kronprinzen- und das Goess-Appartement sowie das Gisela-Appartement befinden sich im Erdgeschoss.

Spaziergang im Schlosspark

Auch der Schlosspark kann mit einigen Sehenswürdigkeiten aufwarten, wie dem Neptunbrunnen, dem Engelsbrunnen und dem Obeliskbrunnen. Das Palmen- und Wüstenhaus ist ebenfalls einen Besuch wert, genauso wie der Botanische Garten und der Tiergarten.

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