Nach Hurrikan „Irma“ – Auswärtiges Amt sieht Reisen in die Karibik kritisch

Das Wort Urlaub

Zuerst war es Hurrikan „Harvey“, der die USA in Atem hielt. Dass nur wenige Tage später ein weiterer Sturm namens „Irma“ für Probleme sorgen sollte, verschlimmerte die Situation. „Irma“ hinterließ vor allem auf den karibischen Inseln Sint Eustatius, Saba sowie Sint Marten Schäden ungeahnten Ausmaßes. Reisende, so das Auswärtige Amt, sollten ihre Pläne nun besser überdenken.

Betroffene Regionen sind keine Traumreiseziele mehr

Doch nicht nur die genannten Inseln tragen „Irmas“ Spuren. Auch die Florida Keys, Teile von Kuba und mancherorts auch der US-Bundesstaat Georgia müssen sich in den nächsten Monaten mit der Wiederherstellung einer funktionierenden Infrastruktur befassen. Daher rät das Auswärtige Amt, den Sinn künftiger Reisen in die betroffenen Gebiete zu überdenken. Vor allem mangelnde Stromversorgung, sanitäre Bedingungen und die weitestgehend zerstörte Infrastruktur könnten für Urlauber zu mehr als nur einem kleinen Problem werden.

Stürme als wichtiger Planungsfaktor

Doch nicht nur jetzt, sondern auch in der Zukunft sind tropische Stürme in der Karibik zu erwarten. Wer in den nächsten Jahren eine Fernreise dorthin plant, sollte die Sturmsaison meiden. Vor allem zwischen Juni und Oktober liegt das Risiko, einen Sturm vor Ort mitzuerleben, auf hohem Niveau. Als optimale Reisezeit für die Karibik gilt daher der Zeitraum zwischen Dezember und April.

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