Berlin: Currywurst Museum geschlossen

Eine Zeitung

Touristen, die die Hauptstadt Deutschlands besuchen, haben oft schon Wochen zuvor einen Plan geschmiedet. Schließlich gibt es in Berlin mehr als nur eine Sehenswürdigkeit zu entdecken. Vom Brandenburger Tor über die Eastside Gallery bis hin zum Panoramapunkt am Potsdamer Platz führt ein Aufenthalt Gäste Berlins. Nun aber gibt es einen Punkt weniger auf der Liste, denn das Deutsche Currywurst Museum hat seine Pforten geschlossen.

Gründe noch nicht geklärt

Eine echte Berliner Currywurst zu essen, gehört für viele Touristen zu einem gelungenen Hauptstadt-Trip. Das wird zwar auch weiterhin möglich sein, die Geschichte der Currywurst aber lässt sich nun nicht mehr im Museum verfolgen. An den Türen des Museums und auch im Internet ist von dauerhafter Schließung die Rede, der Betreiber selbst hat sich zu den Hintergründen jedoch noch nicht geäußert.

Was gab es im Museum zu sehen?

Im Deutschen Currywurst Museum gewährten die Betreiber interessante Einblicke. Hier war klar: Erfunden wurde die Currywurst in Berlin. Die Ausstellung selbst gestaltete sich interaktiv, sodass Currywurst Fans voll auf ihre Kosten kamen. Auch ein Wurstsofa gab es im 2009 eröffneten Museum zu bestaunen. Berlin also ist nun um eine Sehenswürdigkeit ärmer. Das jedoch macht die Stadt nicht zu einem minder besuchenswerten Ort. Denn man kann an vielen Imbißständen weiterhin Currywurst essen! Einer der bekanntesten Imbisse ist wohl Konnopke in der Schönhauser Allee!
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Foto: © Zerbor