Amsterdam: Weniger Tourismus bitte!

Eine Zeitung

Mit Amsterdam verfügen die Niederlande über eine äußerst beliebte Hauptstadt. Als stark frequentiertes Touristenziel sorgt Amsterdam bei Gastronomen, Dienstleistern, Einzelhändlern und Hoteliers jährlich für gut gefüllte Kassen. Nicht jeder aber schätzt den starken Andrang, der das Leben in der Stadt maßgeblich beeinflusst. Einwohner beklagten sich nun öffentlich und forderten deutliche Änderungen.

Regulierung der Besucherzahlen ist eine Herausforderung

Es ist nachvollziehbar, dass sich Amsterdams Bevölkerung mit großen Touristenmassen unwohl fühlt. Überfüllte Straßen, Lärm und teilweise auch Verschmutzungen der Kanäle und des Stadtgebietes wollen sie nicht einfach hinnehmen. Die Regierung der Stadt zeigt nun Verständnis und plant erste Schritte, um die Touristenmassen in Amsterdam mittelfristig zu senken. Maßnahmen sind beispielsweise erhöhte Gästeabgaben und eine Regulierung des Zimmerangebotes. Kurzzeitige Vermietungen soll es unter anderem nur noch eingeschränkt geben.

Hotels und Privatvermieter sind betroffen

Fest steht: Je mehr freie Zimmer es in Amsterdam gibt, desto höher fallen auch die Besucherzahlen aus. Die Stadtregierung überlegt daher in diesem Tagen, wie sich die Menge an Hotelzimmern in der Stadt langfristig betrachtet begrenzen lässt. Auch Vermieter, die ihre Zimmer bei Portalen wie Airbnb anbieten, sollen das künftig nur noch an insgesamt dreißig Tagen jährlich tun dürfen. Ob diese Maßnahmen ausreichen, um Amsterdams Einwohner zu entlasten, wird die Zukunft zeigen. Der Tourismus nämlich ist trotz aller Beschwerden eine wertvolle Einnahmequelle für viele, die in der Stadt leben. Weitere Tipps für einen Urlaub in den Niederlanden

Foto: © Zerbor