Sicherheit: Frühwarnsystem als App

Eine Zeitung

Auf Reisen zu gehen, ist spannend. Wer viel reist, weiß jedoch auch um die möglichen Gefahren, die während der Zeit in fremden Ländern entstehen können. Von Naturkatastrophen über politische oder gesellschaftliche Unruhen kommt es gelegentlich zu Situationen, die für Urlauber riskant sein können. Mit der neuen „Global Monitoring App“ sollen sich Reisende künftig besser informieren.

In Tübingen entwickelt

Ins Leben gerufen wurde die „Global Monitoring App“ vom Tübinger Unternehmen A3M. Das Unternehmen selbst existiert seit der Tsunami Katastrophe, die im Jahr 2003 für verheerende Schäden sorgte. Da der drohende Tsunami damals auf Hawaii erkannt, jedoch nicht kommuniziert werden konnte, arbeiteten die Verantwortlichen an einer Möglichkeit, Reisende früher zu warnen. Der App-Nutzer erhält im Falle einer drohenden Katastrophe oder Gefahr eine Push-Nachricht auf seinem Smartphone und kann sich entsprechend in Sicherheit bringen. Sowohl Naturkatastrophen als auch mögliche Terroranschläge und Epidemien werden von der App abgedeckt.

Zusammenarbeit mit renommierten Experten

Um rechtzeitig warnen zu können, ist die „Global Monitoring App“ auf solide Daten angewiesen. Diese erhält A3M von verschiedenen Forschungszentren, die sich in der ganzen Welt befinden. Darüber hinaus sorgt A3M auch mit eigenen Berechnungen für zusätzliche Informationen, die beispielsweise bei drohender Terrorgefahr relevant sein können. Wer die App nutzt, wird nicht nur gewarnt, sondern erhält direkt Verhaltens-Tipps und kann entsprechend handeln.

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