Tierschützer glücklich: New York hat ein virtuelles Aquarium

Verschiedene Meerestiere

Zoos, Aquarien und Freizeitparks, in denen Tiere zu Unterhaltungszwecken gehalten werden, sind immer mehr Menschen ein Dorn im Auge. Mit Protestaktionen gegen die Eröffnung eines neuen Hai-Aquariums im südhessischen Pfungstadt beweisen Tierfreunde längst: Auf seine Freiheit sollte kein Tier verzichten müssen. In New York scheint man indes schon einen Schritt weiter gegangen zu sein. Hier nämlich eröffnete ein Aquarium ganz ohne Wasser und Fisch.

3D-Technologie am Times Square

Die neu eröffnete Ausstellung „National Geographic Encounter“ finden Reisende inmitten der US-Metropole. Was äußerlich wie ein gewöhnliches Aquarium anmutet, beherbergt kein einziges lebendes Geschöpf, sondern wird von hochmoderner Technologie unterstützt. Über 5.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche können Besucher hier erkunden und dabei nicht nur Delfine und bunte Riff-Bewohner kennenlernen, sondern auch Buckelwalen und Kaimanen ganz nahe kommen. An der technischen Ausstattung wurde dabei nicht gespart. Nicht nur wirken die Projektionen absolut lebensecht; sie interagieren auch mit dem Besucher.

Anderenorts ist der Tierschutz noch fern

Tierfreunden, die New York bereisen, ist ein Besuch der „National Geographic Encounter“ Ausstellung in jedem Fall zu empfehlen. Hier nämlich wird deutlich, dass die Zurschaustellung von Tieren dank moderner Technologie tatsächlich überflüssig geworden ist. Wer bereits andere Orte besucht und Attraktionen wie Loro Parque auf Teneriffa oder die großen Sea World Parks kennengelernt hat, wird sicherlich auch kritische Stimmen vernommen haben. Ob sich die Welt der tierischen Attraktionen künftig tatsächlich in Richtung Digitalisierung bewegt, bleibt aber dennoch abzuwarten.

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Foto: © Irochka