Ibiza: Keine Privatvermietungen mehr erlaubt

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Die Urlaubsinsel Ibiza hat Touristen viel zu bieten: Tolle Sandstrände, bestes Wetter, schöne Städte und eine Natur, in der es sich hervorragend entspannen lässt. Das Urlaubsparadies jedoch kämpft mit stetig steigenden Mieten und sieht in der Privatvermietung ein großes Problem. Mit Airbnb und Konsorten soll daher nun Schluss sein. Wer es dennoch wagt, seine Wohnung auf eigene Faust an den Mann zu bringen, muss mit Strafen rechnen.

Nicht auf die leichte Schulter nehmen

Mit dem Verbot von Privatvermietungen in einem überwiegenden Teil der Urlaubsinsel wollen die Verantwortlichen nun hart gegen überhöhte Mietpreise vorgehen. Hiermit soll Einheimischen und Saisonarbeitern die Suche nach einer bezahlbaren Bleibe erleichtert werden. Da die Vermietung an Touristen oft sehr viel einträglicher ist als die an Einwohner der Insel oder Saisonkräfte, muss ein straffes Regelwerk her. Wer seine Wohnung oder sein Haus bisher von privat gemietet hat und das nun weiterhin tun will, sollte sich vorab gründlich informieren und wird angesichts der drohenden Strafen sicherlich einen Rückzieher machen.

Hohe Strafen unterstreichen die Wichtigkeit

Nicht nur die Vermieter selbst können bestraft werden, wenn sie Touristen ihre Wohnungen weiterhin gegen Bezahlung überlassen. Ihnen drohen im Ernstfall bis zu 40.000 Euro Bußgeld. Doch auch Anbietern wie Airbnb selbst kann es an den Kragen gehen, wenn sie das bisherige Vorgehen unterstützen. Hier liegen die Strafen mit bis zu 400.000 Euro deutlich höher. Es dürfte also in den kommenden Monaten mit einem deutlichen Rückgang an Angeboten zu rechnen sein. Ob Ibiza die hohen Mieten so in den Griff bekommt, bleibt jedoch abzuwarten.

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