Hawaii: Vulkan auf Big Island ausgebrochen

Das Wort Urlaub
Foto: © racamani

Dass es in manchen Regionen der Welt durchaus zu Vulkanausbrüchen kommen kann, wissen Reisende in aller Regel. Immerhin gibt es einige Vulkane, in deren Inneren es auch heute noch hin und wieder rumort und arbeitet. Auf Hawaii ist nun der Vulkan Kilauea ausgebrochen. Er gilt als einer der weltweit aktivsten Vulkane. Reisende müssen sich nun auf Einschränkungen gefasst machen.

Noch immer kein Ende in Sicht

Der Kilauea ist schon vor rund zwei Wochen erstmals seit Langem ausgebrochen. Die entweichende Lava strömt seit dem ersten Tag durch das Land und schiebt sich Stück für Stück weiter voran. Auch jetzt hält der Vulkan Big Island in Atem, denn täglich bilden sich neue Risse, die wiederum noch mehr Lava an die Erdoberfläche gelangen lassen. Sofort nach dem Ausbruch wurde der Volcanoes National Park geschlossen, um Urlauber zu schützen. Wann hier mit einer erneuten Eröffnung zu rechnen ist, bleibt ungewiss.

Nicht nur Lava ist gefährlich

Im ersten Moment scheint vor allem von der heißen Lava die wohl größte Gefahr auszugehen. Wer sich jedoch mit Vulkanausbrüchen auskennt, weiß: Ein solches Naturereignis bringt weitere Risikofaktoren mit sich. So erhöht sich die Konzentration von Schwefelgasen in der Luft und es könnten Erdbeben entstehen. Wer aktuell auf der Hauptinsel unterwegs ist, sollte sich daher regelmäßig über die aktuellen Geschehnisse informieren. Von einer geplanten Reise ist aufgrund der weiterhin vorherrschenden Gefahr abzusehen. Daher lohnt es sich, kurz vor dem Urlaub eine Umbuchung vorzunehmen und die Reise an einer sicheren Stelle zu genießen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Reise in die USA oder einem Urlaub auf Haiti?

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