Campen in Island: Neue Regeln für Naturliebhaber

Tipps für das Camping in Island

Zelte auf einem Campingplatz

Eine Reise nach Island plant vor allem, wer die Natur des Landes erleben und fernab von Trubel und Zivilisation Entspannung finden will. Camping steht dabei hoch im Kurs, denn es gibt kaum ein Reiseland, in dem so viele Backpacker und wilde Camper unterwegs sind wie Island. Um die unberührte Natur zu schützen und die Attraktivität des Landes so dauerhaft erhalten zu können, hat Islands Regierung nun einige Regeln für Reisende aufgestellt.

Campen ist nicht mehr überall erlaubt

Bislang zeigte sich Island sehr kulant mit Campern und Touristen. Ein „Nachhaltigkeitseid“, den Urlauber in der Vergangenheit unterzeichnen sollten, erwies sich allerdings als wenig effektiv. So will die Regierung vor allem gegen die Verschmutzung und Überstrapazierung begehrter Orte vorgehen und auch verhindern, dass Camper ihre Notdurft ohne Einschränkungen überall verrichten dürfen. Hierbei helfen, soll ein Camping-Verbot in beliebten Regionen und Nationalparks. Wer hier übernachten will, sollte zwingend vorab nachfragen, ob das Nächtigen in der Wildnis erlaubt ist. Hiervon besonders betroffen sind all diejenigen, die nicht im Zelt, sondern in Wohnmobilen oder Bussen übernachten wollen. (Lesen Sie auch: Campingurlaub mit der Familie)

„Echte“ Wildnis-Fans bleiben frei

Das jedoch dürfte die Attraktivität Islands für naturliebende Touristen nicht beschädigen. Reisende, die die Insel ausschließlich zu Fuß erkunden und mit nicht als ihrem Zelt und einem Rucksack unterwegs sind, dürfen trotz der neuen Regelungen in der Natur übernachten. Das jedoch gilt nur dann, wenn der ausgesuchte Zeltplatz fernab von Tourismus und Zivilisation liegt.
Besuchen Sie doch auch mal die Blaue Lagune!

Foto: © Thaut Images