Pässe in der Schweiz
Redaktion: K. F. / Letzte Aktualisierung: 03.04.2026
Die Schweizer Bergpässe sind legendär und berüchtigt in einem. Sie sind nicht einfach Straßen, sie sind alpine Abenteuer. Mit bis zu 14% Steigung windest du dich über Serpentinen mit Ausblicken, die dein Herz rasen lassen. Viele Pässe sind offen ganzjährig (oder fast), aber im Winter müssen Tausende wissen: Nicht alle Pässe sind befahrbar. Es gibt über 100 Pässe in der Schweiz, aber nur die Häufig befahrenen sind im Winter verlässlich frei. Die anderen sind regional und saisonal. Kurz: Vor der Winterfahrt immer prüfen!
Wichtige Passstraßen in der Schweiz:
Die legendären Pässe der Schweiz
Der Gotthard Pass: Das Kronjuwel. Von Göschenen (Uri) nach Airolo (Tessin) – die längste Passstraße der Schweiz. Im Sommer wunderschön mit Ausblicken aufs Gotthard-Massiv. Im Winter oft gesperrt, aber es gibt den Gotthard-Tunnel (Auto-Zug). Die Pass-Route ist klassisch, aber spektakulär.
Der Bernina Pass: Der wilde Kerl unter den Pässen. Von Samedan nach Poschiavo (von 1842–1865 erbaut!) sind es wilde Serpentinen und dramatische Ausblicke. Das Besondere: Der Bernina Express fährt die gleiche Route – du kannst es mit Zug und Auto vergleichen! Der Pass ist in Normalwintern offen.
Der San Bernardino Pass: Von Thusis in Graubünden nach Bellinzona im Tessin. 10% Steigung in den Tunnel hinein, aber danach dramatische südliche Landschaft. Der Tunnel ist modern und sauber, die Höhe 2065 Meter. Winter: Oft geschlossen.
Der Balmberg Pass: Der steilste: 14% Steigung! Nicht für jedermann, aber für Abenteuer-Autofahrer ein Klassiker. Kurz, heftig, spektakulär.
Wichtig für Autofahrer: Du brauchst eine Vignette (Nationalstraßenabgabe). Ca. 40 CHF für ein Jahr. Im Winter: Winterreifen sind PFLICHT. Schneeketten mitbringen, die Pässe können gesperrt sein. Die Schweizer fahren schnell und präzise – halte dich an die Limits. Viele Pässe sind übers Internet verfolgbar (Verkehrsinformationen abrufen).
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