Städtereise nach Krakau - Florenz des Nordens

Text: D. S. / Letzte Aktualisierung: 05.09.2020

Städtereise nach Krakau mit Besuch des Hauptmarkt
Der Hauptmarkt Rynek in Krakau - Foto: © Sebastian Thielen - stock.adobe. com

Die polnische Stadt Krakau wird immer wieder als "Florenz des Nordens" oder als das "polnisches Rom" bezeichnet. Trotz dieser Vergleiche bleibt Krakau doch einzigartig und wird von vielen Polen immer noch als die heimliche Hauptstadt des Landes betrachtet. Was Sie bei einer Städtereise nach Krakau erleben können erfahren Sie hier:

Infos über Krakau:

  • Woiwodschaft: Kleinpolen
  • Lage: an der Weichsel
  • Fläche: 326,85 km²
  • Einwohnerzahl: ca. 774 000

Wissenswertes

Dabei erhält die Stadt ihre Bedeutung nicht auf Grund ihrer Größe, denn mit rund 775.000 Einwohnern zählt sie nicht unbedingt zu den Metropolen Europas. Viel wichtiger und entscheidender ist ihre historische sowie kulturelle Rolle. Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde Krakau bereits im Jahr 1978 in die Liste der UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen.

Tipps und Infos für einen Urlaub in Krakau:

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man bei einem Urlaub in Krakau besichtigen? Das und vieles mehr erfahren Sie auf den folgenden Seiten:

Sehenswürdigkeiten in Krakau

Besondere Sehenswürdigkeiten in Krakau sind der Wawel, der Marktplatz mit der Marienkirche, das jüdische Viertel Kazimierz sowie der Blonia-Park. Auf dem Wawelhügel ist sowohl das Schloss als auch die Kathedrale gelegen. Wer etwas mehr über diesen Ort erfahren möchte, sollte sich vor Ort einer Führung anschließen, die es auch auf deutsch gibt. Seit einiger Zeit führt der so genannte Königsweg durch die Stadt an der Weichsel. Es handelt sich um einen für Touristen konzipierten Rundgang durch Krakau, der an nahezu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbeiführt. Dass Religion in Krakau, wie in ganz Polen, eine bedeutende Rolle spielt, wird an der Vielzahl der Kirchen in der Stadt deutlich. In Krakau gibt es mehr als 100 Kirchen und Klöster, von denen neben der Marienkirche und der Kathedrale auch die Peter-und-Paul-Kirche sowie die Dominikanerkirche unbedingt besichtigt werden sollten. Auch ein Bummel durch die Altstadt, deren Eingang durch das Krakauer Florianstor gekennzeichnet wird, ist lohnend, vor allem in den Abendstunden, wenn die mehr als 200 Kellerkneipen ihre Türen öffnen. Einige dieser Kneipen sind in wunderschönen Kreuzgewölben gelegen und verströmen daher eine ganz besondere Atmosphäre, in der das Bier oder der Wein gleich doppelt gut schmeckt. Dann munden auch die Pierogi (gefüllte Teigtaschen), eine Spezialität der polnischen Küche, besonders gut.

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