Sehenswürdigkeiten auf Rügen

Text: S. H. / Letzte Aktualisierung: 06.07.2020

Kap Arkona auf der Insel Rügen
Sehenswürdigkeiten auf Rügen: Das Kap Arkona - Foto: © Ulrike Haberkorn - stock.adobe. com

Rügen. Wer diese Insel liebt, dem zaubert schon die pure Erwähnung des Namens ein Lächeln auf die Lippen. Wer Deutschlands größte Insel dagegen noch nicht kennt, der sollte sie für den nächsten Urlaub vielleicht einmal in die engere Wahl nehmen. Denn auf dieser Insel in der Ostsee kann man sich nicht nur herrlich erholen, sondern es gibt auch viel zu entdecken und zu erleben. Rügen bietet also genau die richtige Mischung aus Natur und Kultur, die einen gelungenen Urlaub ausmacht. Wir möchten Ihnen einige der Sehenswürdigkeiten auf Rügen hier gern näher vorstellen:

Was sollte man auf Rügen gesehen haben?

Ganz klar, das größte Pfund, mit dem Rügen wuchert, sind ihre landschaftlichen Schönheiten. Herausragend im wahrsten Sinne des Wortes sind dabei die Kreidefelsen, allen voran der größte "Brocken", der Königsstuhl. Für diese dramatische, weithin weiß leuchtende Steilküste ist Rügen berühmt geworden. Man muss sie und den sie umgebenden Nationalpark Jasmund einfach gesehen haben. Aber, man sollte nicht meinen, dass Rügen sich damit erschöpft hat. Das wäre schade. Denn da gibt es ja auch noch den anderen Nationalpark; den, in dem sich die Vorpommersche Boddenlandschaft (so auch der Name des Parks) so eindrucksvoll kennenlernen lässt. Dann ist da das Biosphärenreservat Rügen-Südost, die vorgelagerte, kleine Insel Vilm, die seit Jahrhunderten unberührt. Beide sind Paradiese für Naturfreunde, die sich einen Hauch Abenteuergeist erhalten haben.

Naturschätze

Etwas zivilisierter und gezähmter geht es dann mit den Naturschönheiten weiter, denen schon die Hand des Menschen anzumerken ist. Rügen bietet rund 60 Kilometer an weißen Sandstränden. Zugegeben, die hat der Mensch nicht geschaffen, aber er hält sie sauber und frei von jeglichen "Schätzen", die das Meer manchmal so anspült. Hier kann man zum Strandläufer werden. Die Füße und die Lungen werden es danken. Apropos Lungen. "Bitte tief durchatmen" lautet die Devise in Rügens tiefen Buchenwäldern. Nirgendwo sonst in Europa stehen die Buchen so dicht, sind die Stämme so hoch wie hier. Ein Spaziergang durch diese Wälder ist eine Wohltat sowohl für die Augen als auch für die Atemorgane.

Sehenswerte Städte

Nach so viel Natur darf es dann irgendwann auch wieder ein wenig Trubel, ein bisschen Shopping, ein gutes Restaurant und eine Portion "sehen und gesehen werden" sein. Herzlich willkommen in Sassnitz und in Binz. Das sind die beiden Orte, die man auf Rügen gesehen haben muss - wenn man sich dort nicht sowieso von vornherein einquartiert. Wer es zwischendurch vergessen hat, dem fällt es spätestens im Stadthafen Sassnitz wieder ein: Rügen ist eine Insel. Und Sassnitz ist der Hafen, der die Insel mit dem deutschen, aber auch dem skandinavischen und dem osteuropäischen Festland verbindet. Hier legen aber nicht nur Fährschiffe an und ab, hier ankern auch die schicken Jachten, hier kommen die Fischkutter an und hier kann man die Ausflugsboote entern. Ein Muss für jeden Rügenbesucher.

Eine andere Facette der Insel offenbart der Kurort Binz, der mit seiner eindrucksvollen Strandpromenade besticht. Binz knüpft an die große Bädertradition Rügens an und gibt sich betont elegant, mondän und lebensfroh. Kenner nennen Binz mit seinen weißen Strandvillen, seinen schönen Geschäften und Restaurant auch das "Sorrent des Nordens".

Kein Besuch auf Rügen ist komplett, ohne am "Kap Arkona" gewesen zu sein, dem (beinah) nördlichsten Punkt der Insel. Dort grüßen nicht nur zwei Leuchttürme, sondern man kann in der Museumsanlage auch tief in die Vergangenheit der Insel eintauchen. Übrigens kann man Rügen ganz gut mit dem Auto über den Rügendamm, mit der Bahn und sogar mit dem Flugzeug erreichen. Mehr Tipps für einen Urlaub auf Rügen

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