Vulkane in Costa Rica

Text: St. H. / Letzte Aktualisierung: 05.09.2020

Vulkan in Costa Rica
Blick auf den Vulkan Arenal in Costa Rica - Foto: © platynus - stock.adobe. com

Costa Rica, reiche Küste zu Deutsch, ein Land - kleiner als die Schweiz, doch mit einem Reichtum versehen, der seinesgleichen sucht. Im Osten dominiert der karibische Einfluss. Am Hafen von Puerto Linom stapeln sich Türme von Containern gefüllt mit Bananen, bestimmt für alle Herren Länder. Südlich der Hafenstadt Puerto Limon bestimmt lässiger Karibik-Flair das tägliche Leben. "Alles zu seiner Zeit." - so lautet das einfache und simple Motto. Anders gebärdet sich das Leben an der Pazifikküste. Hierhin treibt es die Bevölkerung aus der Hauptstadt San José. Badevergnügen und Partyspaß nach Costa Rica Art am Strand, während die abendliche Sonne im pazifischen Meer versinkt.

Doch Costa Rica hat weit mehr zu bieten. Wie überall im Lande findet man an beiden Küsten zahlreiche Nationalparks, welche bei einer Durchwanderung den Artenreichtum des Landes zur Schau stellen. Bunte Schmetterlinge, auf Palmen springende Affen und natürlich auch Kaimane, begleiten den Besucher auf seiner exotischen Tour durch den tropischen Regenwald von Costa Rica. Der Name Costa Rica wird dem Land in keinem Falle gerecht, denn der Reichtum des Landes befindet sich nur zum Teil an den Küsten.

Einige Vulkane in Costa Rica

Überblick über die Vulkane Costa Ricas

Tief im Landesinneren gelegen, offenbart sich dem Besucher ein völlig anderes Costa Rica. Wie an einer Schnur gereiht, ragen zahlreiche Vulkane in Richtung Himmel. Der Abstand der Vulkane zueinander ist oft nur sehr gering, sodass bei guter Witterung die Sicht von einem Vulkan zum nächsten völlig unproblematisch ist. Die Region nördlich der Hauptstadt San Jose ist geradezu gesäumt von Vulkanen. Mit einer Höhe von 3.432 Metern ragt der Vulkan Irazu am Weitesten in den Himmel. Der Krater des Irazu nimmt mit einem Durchmesser von 1 km ein beachtliches Ausmaß ein. Weit imposanter ist die Aussicht vom Krater des Irazu: grüne Waldflächen, soweit das Auge reicht, gesäumt mit einer atemberaubenden Flora und Fauna. Nicht nur für Geologen und Naturwissenschaftler sind Vulkane von besonderer Bedeutung, auch die Tier- und Pflanzenwelt weiß um die fruchtbaren Böden und deren wertvolle Nährstoffe bestens Bescheid. Ein für Menschen besonderer Anblick ist jedoch die Sicht auf beide Weltmeere: dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean.

Ein weiterer, viel besuchter Vulkan, ist der Arenal. Etwas weiter nördlich gelegen stößt er regelmäßig zur Unterhaltung der zahlreich angereisten Besucher seine Aschewolken in die Atmosphäre. Im nahegelegenen Ort La Fortuna kann das Schauspiel gemütlich bei einem kühlen Drink von der Terrasse eines Restaurants aus beobachtet werden. Besonders bei Nacht wirkt das Schauspiel spektakulär, wenn heiße Lava aus dem Vulkan ausströmt und den Krater erhellt. Aber auch der Badespaß kommt am Fuße des Arenals nicht zu kurz. In den heißen Quellen von Tabacon lässt sich herrlich bei einem entspannenden Bad das vulkanische Feuerwerk beobachten.

Nicht nur für Geologen ist Costa Rica mit seiner Fülle an Vulkanen ein "reiches" Land. Auch Botaniker und Zoologen finden in der Gegend rund um die Vulkane eine wahre Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen. Die fruchtbaren Böden und die klimatischen Verhältnisse der Vulkane begünstigen eine üppige Vegetation. Je nach Vulkan ist die Umgebung mal etwas trockener, oder auch feuchter, was eine sehr unterschiedliche Vegetation hervorbringt.

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