So planen Sie den Kauf der Wanderkleidung

Bevor Sie die Wanderkleidung kaufen, nehmen Sie Ihr Urlaubs- und Wanderziel etwas genauer unter die Lupe. Drei Punkte helfen Ihnen, den Kauf besser zu planen.

Das Wetter

Das Wetter lässt sich beim Wandern nur in den seltensten Fällen genau bestimmen. Seien Sie deshalb am besten für jedes Wetter gerüstet. Gerade in Bergregionen kann es wechselhaft sein und sich in kürzester Zeit ändern. Hilfreich ist die Durchschnittstemperatur während Ihrer Reisezeit - so können Sie die Bekleidung noch besser darauf abstimmen.

Die Dauer

Je länger eine Wanderung dauert, desto flexibler sollten Sie die Bekleidung planen. Für Tages- oder Mehrtagestouren empfiehlt es sich, alle Eventualitäten einzuplanen. Wechselbekleidung und zweite Garnituren sind hier besonders wichtig.

Das Packmaß

Sind Sie vom Packmaß beschränkt, müssen Sie beim Kauf Ihrer Wanderkleidung auf Gewicht und Volumen achten. Gerade für Rucksackreisende ist es sinnvoll, sich vorab eine genaue Packliste zusammenzustellen - im Idealfall, bevor Sie einkaufen gehen.

Wo kann man Wanderkleidung kaufen?

Wanderkleidung bekommen Sie im Fachhandel vor Ort ebenso wie in zahlreichen Onlineshops. Eine gute Auswahl bieten unter anderem diese Anbieter:

  • Globetrotter
  • SportScheck
  • Intersport
  • Decathlon
  • Bergfreunde.de
  • Bergzeit.de
  • McTrek
  • Jack Wolfskin
  • Engelhorn Sports
  • Galeria
  • Breuninger
  • Amazon

Das gehört zur Wanderkleidung

Neben der richtigen Bekleidung sind gute Wanderschuhe das A und O - dazu haben wir einen eigenen Ratgeber. Bei der Kleidung selbst kommt es vor allem auf die richtige Kombination der Schichten und einzelnen Teile an.

Das Zwiebelprinzip - mit mehreren Schichten wandern

Erfahrene Wanderer schwören auf das Zwiebelprinzip: mehrere dünne Schichten übereinander statt einer dicken. Die erste Schicht auf der Haut ist ein atmungsaktives Funktionsshirt aus Merinowolle oder synthetischen Fasern - Baumwolle ist ungeeignet, weil sie Schweiß speichert und lange nass bleibt. Darüber kommt eine wärmende Schicht, etwa ein Fleece-Pullover oder eine dünne Daunenjacke. Den Abschluss bildet eine wind- und wasserdichte Jacke, die vor Wetterumschwung schützt. Beim Aufstieg können Sie einzelne Schichten ausziehen und im Rucksack verstauen, beim Pausieren oder Abstieg kommen sie wieder dazu.

Natürlich haben wir auch einige Tipps für einen schönen Wanderurlaub und stellen dort einige Wanderregionen vor.

Die Wanderjacke

Die Wanderjacke schützt vor Witterungseinflüssen und sollte wind- und wasserfest sein. Vollständige Dichte erreichen Sie durch spezielle Beschichtungen wie Sympatex oder eingearbeitete Membranen wie Gore-Tex. Wollen Sie weitgehend unabhängig von der Temperatur sein, empfiehlt sich eine Wanderjacke mit herausnehmbarer Innenjacke - diese 2-in-1-Lösung lässt sich flexibel nutzen.

Das Wanderhemd

Egal ob Shirt, Hemd oder Polo - beim Wandern ist die Atmungsaktivität die wichtigste Funktion. Sie erreichen sie nur durch atmungsaktive Fasern (z. B. Polyester), welche die Feuchtigkeit nach außen transportieren. So bleibt Ihr Körper trocken und leistungsfähig. Meiden Sie einen hohen Baumwollanteil: Baumwolle saugt die Nässe auf, klebt unangenehm auf der Haut und kühlt den Körper aus, was zu Verspannungen und Zerrungen führen kann.

Die Wanderhose

Auch bei der Wanderhose spielt die Wetterbeständigkeit eine wichtige Rolle - eine wasserabweisende Beschichtung ist von Vorteil. Bei abzippbaren Modellen können Sie das Hosenbein abtrennen und die Hose so in eine kurze verwandeln. Achten Sie darauf, dass die Wanderhose über mehrere, teilweise verschließbare Taschen verfügt, um wichtige Gegenstände wie Autoschlüssel oder Handy sicher zu transportieren.

Die Wechselwäsche

Wechselwäsche empfiehlt sich für längere Wandertouren. So können Sie während einer Pause die feuchte Unterwäsche wechseln. Gerade nach einem anstrengenden Aufstieg ist das sinnvoll, um ein Auskühlen des Körpers zu verhindern.