So planen Sie den Kauf der Trekkingkleidung

Anstelle des Koffers benötigen Sie beim Trekking meist einen Rucksack, der oft nur begrenzten Stauraum bietet. Mit welcher Ausrüstung Sie ihn am sinnvollsten füllen und worauf es dabei ankommt, verraten wir Ihnen hier. Grundsätzlich empfehlen wir, den Kauf der Bekleidung frühzeitig zu planen. Diese Fragen helfen Ihnen bei der Entscheidung:

  • Wie lange dauert Ihre Trekkingtour beziehungsweise Trekkingreise?
  • Planen Sie eine Tages- oder eine Mehrtagestour?
  • Steht Ihnen nur ein begrenzter Stauraum zur Verfügung?
  • Mit welchen Witterungsverhältnissen ist zu rechnen?

Wo kann man Trekkingkleidung kaufen?

Trekkingkleidung bekommen Sie im Fachhandel vor Ort ebenso wie in zahlreichen Onlineshops. Eine gute Auswahl bieten unter anderem diese Anbieter:

  • Jack Wolfskin
  • Globetrotter
  • Decathlon
  • SportScheck
  • Intersport
  • Zalando
  • McTrek
  • Bergzeit
  • Breuninger
  • OTTO
  • Amazon

Trekkingkleidung der Länge der Tour anpassen

Je nach Länge der Tour sollte die Trekkingkleidung andere Eigenschaften aufweisen. Wir erklären, welche Kleidung für Tagestouren und welche für mehrtägige Touren geeignet ist.

Trekkingkleidung für Tagestouren

Bei Tagestouren ist die Wetterlage zwar oft überschaubarer als bei mehrtägigen Touren, trotzdem kann das Wetter in den Bergen schnell umschlagen. Das Schichtsystem (Layering) hat sich bewährt: eine dünne, atmungsaktive Lage direkt auf der Haut, eine isolierende Mittellage (Fleece oder Merino-Pullover) und eine wind- und wasserabweisende Außenjacke. Baumwolle sollte man beim Trekking möglichst meiden - sie saugt Feuchtigkeit auf und trocknet nur langsam, was bei kühleren Temperaturen gefährlich werden kann.

Merino-Wolle ist eine gute Alternative zu synthetischen Fasern: Sie reguliert die Körpertemperatur, transportiert Feuchtigkeit ab und wirkt natürlich geruchshemmend - ein echter Vorteil auf mehrtägigen Touren ohne Waschmöglichkeit. Der Nachteil: Sie ist etwas teurer und beim Waschen anspruchsvoller als Polyester.

Für die Außenschicht gilt: Eine funktionelle Trekkingjacke sollte wasser- und winddicht sein. Praktisch sind Modelle mit abnehmbaren Ärmeln (Umfunktionierung zur Weste) oder herausnehmbarem Fleece-Innenfutter - das spart Packvolumen. Auch bei der Trekkinghose lohnen sich abzippbare Hosenbeine.

Trekkingkleidung für mehrtägige Trekkingtouren und Wanderreisen

Für längere Touren ist die sorgsame Planung fast noch wichtiger. Berücksichtigen Sie das Packvolumen Ihres Rucksacks und erstellen Sie eine Liste mit der benötigten Ausrüstung. Im Anschluss können Sie sich an die Planung der Trekkingkleidung machen. Für mehrtägige Touren sind Wechseloutfits für verschiedene Wetterlagen wichtig. Die Bekleidungsschichten, die direkt auf der Haut anliegen, müssen stets austauschbar sein. Auch bei der Trekkingjacke sollten Sie auf Multifunktionalität setzen: Abtrennbare Ärmel machen die Jacke zur Weste, ein herausnehmbarer Fleece zur 2-in-1-Jacke - bei begrenztem Stauraum ein sinnvoller Vorteil.

Bei der Trekkinghose profitieren Sie ebenfalls von abzippbaren Hosenbeinen. Damit Sie auf längeren Touren vor Nässe und Kälte geschützt bleiben, ist die Wasserdichte der Hose wichtig.

Für die Wandersocken ist wiederum die Funktionalität entscheidend. Atmungsaktive Fasern leiten den Schweiß nach außen und halten die Füße trocken, sodass Blasenbildung und unangenehme Reibungsstellen vermieden werden. Eine zusätzliche Polsterung in den Hauptbelastungszonen erhöht den Tragekomfort. Mindestens ebenso wichtig wie die Socken sind gute Wanderschuhe - dazu haben wir einen eigenen Ratgeber.