So planen Sie den Kauf der Regenbekleidung

Zu Beginn steht die Entscheidung für das Urlaubsziel. Ob Spanien, Schottland oder Österreich - erste Wetter- und Temperaturtendenzen lassen sich daraus schon erkennen. Die Temperatur ist wichtig, denn je kälter es am Urlaubsort ist, desto entscheidender sind Wasser- und Winddichte Ihrer Regenbekleidung. Ebenso wichtig: wo Sie die Bekleidung einsetzen. Für die Besichtigung von Städten, Museen und Sehenswürdigkeiten ist es praktisch, wenn sich die Kleidung leicht verstauen lässt und wenig Platz braucht. Für Ausflüge in der Natur und überall dort, wo Sie länger unterwegs sind, stehen dagegen die funktionellen Eigenschaften wie Wasser- und Winddichte im Vordergrund. Praktische Hinweise gibt es auch in unseren Tipps für einen Campingurlaub bei schlechtem Wetter.

Wichtige Funktionen der Regenkleidung

Regenbekleidung soll vor Regen schützen - doch Vorsicht: Nicht jede Regenjacke ist zu 100 Prozent wasserdicht. Absolute Wasserdichte wird nur durch hochwertige Verarbeitung und gutes Material gewährleistet. Günstige Ausführungen bestehen oft aus preiswertem PVC. Die Wasserdichte ist dabei zwar gegeben, allerdings kann die entstehende Feuchtigkeit nicht nach außen entweichen - es kommt zu einem Hitzestau, der sich bei Bewegung unangenehm auswirkt. Für den Notfall, etwa einen kurzen Regenguss, sind solche Jacken aber durchaus geeignet.

Hochwertige Regenbekleidung schützt durch eine wasser- und winddichte Beschichtung wie Sympatex: Der Regen perlt an der Oberfläche ab, während die Körperfeuchtigkeit nach außen geleitet wird. So entsteht eine gleichmäßige Luftzirkulation und Körper wie Kleidung bleiben trocken. Eine weitere Möglichkeit sind Membranen wie Gore-Tex: Eine Zwischenlage zwischen Außen- und Innenmaterial verhindert, dass Feuchtigkeit von außen eindringt, lässt verdunstenden Schweiß aber nach außen entweichen.

Eine häufige Schwachstelle günstiger Regenbekleidung sind die Nähte - hier dringt leicht Feuchtigkeit ein. Hochwertige Bekleidung ist an den Nahtstellen verschweißt oder verklebt (getapte Nähte) und bleibt so wirklich dicht. Ein Tipp aus der Praxis: Auch die beste Regenjacke verliert mit der Zeit ihre wasserabweisende Oberfläche - erkennbar daran, dass das Wasser nicht mehr abperlt, sondern einzieht. Dann hilft ein Imprägnierspray, im Fachhandel gibt es dafür PFC-freie und damit umweltfreundlichere Produkte. Waschen Sie Funktionsjacken außerdem nie mit normalem Waschmittel oder Weichspüler, sondern mit einem speziellen Funktionswaschmittel - sonst geht die Atmungsaktivität schneller verloren.

Neben der Funktionalität lohnt der Blick auf praktische Details. Taschen bieten Stauraum für Handy, Kamera, Taschentücher oder Reiseführer - am besten mit Reißverschluss verschließbar. Eine abtrennbare Kapuze ist praktisch, wenn Sie die Jacke vielseitig einsetzen wollen. Lesen Sie auch, wie ein Urlaub an der Ostsee bei Regen gelingt.

Wo kann man Regenbekleidung kaufen?

Regenbekleidung bekommen Sie im Fachhandel vor Ort ebenso wie in zahlreichen Onlineshops. Eine gute Auswahl bieten unter anderem diese Anbieter:

  • Globetrotter
  • SportScheck
  • Intersport
  • Decathlon
  • Bergfreunde.de
  • Bergzeit.de
  • Jack Wolfskin
  • McTrek
  • Engelhorn Sports

So ausgerüstet macht Ihnen auch der stärkste Regenguss im Urlaub nichts aus - im Gegenteil: Man bekommt fast Lust, sich draußen aufzuhalten und die neue Regenbekleidung zu testen. Je länger man trocken bleibt, desto wohler fühlt man sich. Mehr zum Thema lesen Sie in unserem Ratgeber zur Outdoorbekleidung.