Auswärtiges Amt: Besser nicht auf die Malediven reisen

Eine Zeitung

Die Malediven gelten als wahres Traumreiseziel. Blaues Wasser, weißer Sandstrand und eine gastfreundliche Atmosphäre locken nicht nur Romantikurlauber an. Jetzt aber scheinen sich Wolken am Himmel über dem Paradies zu zeigen. Diese verdunkeln den Himmel sogar so sehr, dass das Auswärtige Amt von Reisen in die Region abrät.

Gründe für die Reisewarnung

Potenziell gefährlich werden kann es auf den Malediven, da der dortige Präsident, Abdulla Yameen, den Ausnahmezustand ausgerufen hat. Grund für diese Entscheidung ist die Freilassung von Oppositionellen, zu der sich der Oberste Gerichtshof entschlossen hat. Abdulla Yameen macht sich mit der Ausrufung des Ausnahmezustandes frei von verfassungsrechtlichen Vorgaben. Einschränkungen der Bürgerrechte sind hiermit verbunden, was für Aufruhr sorgt.

Nicht notwendige Reisen besser absagen

Da das Risiko für mögliche Ausschreitungen und Anschläge derzeit auf hohem Niveau liegt, sollten sich Touristen ihre Reisepläne besser noch einmal genau ansehen. Insbesondere für Individualtouristen nämlich kann ein Aufenthalt auf den Malediven und in der Hauptstadt Malé gefährlich werden. Wer eine Pauschalreise gebucht hat, darf sich etwas sicherer fühlen, sollte aber dennoch überlegen, ob sich eine Absage nicht doch besser anfühlt. Wie lange die Reisewarnung bestehen bleibt, ist indes unklar. Aktuell jedoch sieht es nicht nach einer zügigen Entspannung der Lage aus.

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