Die zweitgrößte Stadt Norwegens ist Bergen an der Westküste des Landes. Seit Jahrhunderten ist diese skandinavische Stadt das Ziel von Reisenden, zunächst waren es Handelsreisende die die Stadt besuchten, heute sind es zumeist Touristen, die Bergen einen Besuch abstatten.
Besonders sehenswert ist das Hanseviertel Bryggen, in dem sich früher die Kontore der verschiedenen Handelshäuser befanden. Rund 280 Holzhäuser prägen das Bild des Viertels, das seit einigen Jahren auf der Liste der UNESCO Weltkulturerbe steht. Im vor Ort angesiedelten Hanseatischen Museum wird dem Besucher ein Einblick in das Leben und Treiben dieses Stadtviertels in den vergangenen Jahrhunderten gewährt. Bei einem Bummel durch die engen Gässchen dieses Viertels entsteht ein prägender Eindruck und die Geschichte dieses Ortes ist zum Greifen nahe.
Besucht werden sollte auch die Festung Bergenhus, die sich direkt an der Küste befindet. Es handelt sich um eine der ältesten noch erhaltenen Festungsanlagen Norwegens. Der älteste Teil der Festung Bergenhus stammt aus dem 12. Jahrhundert, der neueste Teil aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. In den Gebäuden der Festungsanlage befindet sich heute unter anderem das Verteidigungsmuseum, das einen Besuch lohnt.
Die Fantoft Stabkirche ist ein eindrucksvolles Zeugnis der skandinavischen Architektur. Dieser Kirchentyp ist vor allem in Norwegen verbreitet. Als die Fantof Stabkirche Anfang der 1990er Jahre bei einem Brand zerstört wurde, wurde sie originalgetreu wieder aufgebaut. Bei einem Aufenthalt in der Stadt Bergen, sollte dieser Kirche unbedingt ein Besuch abgestattet werden.
Verschiedene Seilbahnen ermöglichen den leichten Aufstieg zu den Gipfel im näheren Umfeld der Stadt. Ein Ausflug auf einen der Gipfel empfiehlt sich vor allem bei gutem Wetter, da sich dann ein großartiger Ausblick über die Stadt Bergen bietet.
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