Die isländische Hauptstadt trägt den romantisch anmutenden Namen "Rauchbucht", denn so lautet der Name Reykjavik übersetzt. Gelegen ist die Stadt mit rund 120.000 Einwohnern im Südwesten von Island. Die Bezeichnung "Rauchbucht" rührt vermutlich von den dampfenden warmen Quellen in der näheren Umgebung von Reykjavik. Die Stadt ist die älteste feste Siedlung des Landes, die permanent bewohnt wurde.
Eine Reise nach Reykjavik lohnt sich aus verschiedenen Gründen. Zum einen können von hier aus Ausflüge in das Umland unternommen werden, um die wilde Natur zu erkunden, die mit ihren Geysieren, heißen Quellen und Gletschern zu beeindrucken versteht.
Aber auch die Stadt selbst hat einiges zu bieten. Verschiedene Museen, wie zum Beispiel die Nationalgalerie, die Handschriftensammlung Árni-Magnússon, das Museum für das kulturelle Erbe Islands oder auch das Freilichtmuseum Árbæjarsafn laden zu einem Besuch ein, die zum Teil ausgefallene Architktur sorgt für manch erstauntes Gesicht, so vor allem die Hallgrímskirkja, eine protestantische Kirche in der isländischen Hauptstadt.
Bei dieser Kirche handelt es sich um eines der höchsten Gebäude des Landes. Durch außergewöhnliche Architektur macht aber auch das Perlan auf sich aufmerksam. Der Warmwasserspeicher beeindruckt in erster Linie durch seine Glaskuppel. Auf dem Dach des Gebäudes befindet sich eine Aussichtsplattform, von der sich ein herrlicher Ausblick über die Stadt bietet.
Inmitten der Stadt ist der Tjörnin gelegen, ein See, an dessen Ufer sich unter anderem das Rathaus von Reykjavik befindet. Vor allem in der Abenddämmerung ist ein Spaziergang am Ufer des Tjörnins sehr romantisch.
Für eine Reise nach Island empfiehlt sich ein Termin in den Sommermonaten, um nicht mit zu eisigen Temperaturen konfrontiert zu werden und so auch die herrliche Natur erkunden zu können.
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