Über einhundert Naturparks gibt es in ganz Deutschland - wer hätte das gedacht?! Gerade in den Ballungsräumen fungieren sie als "grüne Lungen" und bieten den Menschen vielfältige Möglichkeiten der Erholung, Bewegung und Gesundheitspflege. Gerade Senioren, Familien oder Menschen mit Handicap profitieren von den kurzen Anreisewegen. Hier werden drei besonders schöne Regionen vorgestellt.
Rund um den Bodensee
Der Bodensee ist an sich schon eine der wunderbarsten deutschen Urlaubsregionen. Wenn man ihn dann noch als Pedalritter umrundet, kann man seinem Körper etwas richtig Gutes tun, während man Reizvolles und Wissenswertes rund um die Region im wahrsten Sinne des Wortes "erfährt". Der Ausgangs- und Endpunkt ist zumeist Konstanz, die mit rund 80.000 Einwohnern größte Stadt am Bodensee. Je nach persönlicher Fitness nimmt man sich zwischen 7 und zwölf Tagen Zeit für die Umrundung des Bodensees und besucht unterwegs einige der zahlreichen Museen, die Burg Meersburg, die Blumeninsel Mainau, unternimmt Abstecher per Schiff und fährt vielleicht mit der Seilbahn auf den Pfänder (den Bregenzer Hausberg). Eine der elf offiziellen Radtouren ist bestimmt die Passende, auch für Familien mit kleinen Radlern oder Fahrradanhängern finden sich abwechslungsreiche Strecken niedrigen Schwierigkeitsgrades mit kurzen Etappen und zahlreichen Pausenmöglichkeiten.
Urlaub im Naturpark Bad Reichenhall
Der Ort Bad Reichenhall liegt eingebettet in die märchenhafte Bergwelt des Berchtesgardener Landes. Die Region ist eine der sonnigsten in Bayern, manchmal herrscht fast Mittelmeerklima. Wanderer kommen hier natürlich voll auf ihre Kosten, Kenner bereisen das Staatsbad jedoch, um die weltbekannten Anwendungen mit Alpensalz genießen. Während man sich genüsslich im Wasser aalt, freut sich die Haut über die belebende Wirkung des Salzes und die Seele kann sich so richtig ausbaumeln. Die Rupertus-Therme beispielsweise lockt zu ungestörten, entspannenden Bädern im Salz des Urmeeres, wohltuende Alpen-Sole ergießt sich direkt in die Becken, sodass man das (Mittel-)Meer an sich gar nicht vermissen kann. Heilanwendungen perfektionieren das Angebot und machen einen Aufenthalt besonders attraktiv für Menschen mit Haut- und Knochenerkrankungen. Und wenn man gerade nicht im erfrischend-entspannenden Nass relaxt, gibt es jede Menge Kulturgut zu besichtigen.
Die Sextner Dolomiten
Sexten liegt im Hochpustertal, direkt am Eingang zum wildromantischen Fischleintal. In den Sextner Dolomiten lässt es sich nach Herzenslust sporteln, und bei zahlreichen Wellnessanwendung kommt auch das seelische Gleichgewicht nicht zu kurz. Wandern, Klettern, Radeln, Reiten inmitten traumhafter Landschaft und unbeschreiblich reiner Luft sorgen für ein unvergleichliches Fitnesserlebnis.
In Bad Moos, am Fuß der über 1900 Meter hohen Rotwandwiesen, entspringt sogar eine Schwefelquelle. Diese wird schon seit 250 Jahren für Heilbäder, Körperbehandlungen und Tinkturen genutzt und ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Burnout-Patienten können sich hier genauso gut regenerieren wie Aktivurlauber; die sportlichen Möglichkeiten bieten für nahezu jeden Geschmack und Belastungsgrad das Passende. Vielerorts legt man hier besonders großen Wert auf regionaltypische Küche, die allen Sinnen eine Auszeit vom Alltag bietet.
Wer sich im Urlaub nicht nur von morgens bis abends am Strand oder Pool räkeln möchte, wer keine 24-Stunden-Buffets mehr sehen kann, sondern auch seine Ferienzeit gesund und aktiv gestalten möchte, ist mit dem Besuch eines Naturparks in Deutschland sehr gut beraten. Hier bewegen sich rüstige Senioren in friedlicher Koexistenz mit lebhaften Familien - schließlich ist ja genug Platz für alle da.
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Klagenfurt liegt am größten Badesee Kärntens, dem Wörthersee. Im Sommer lädt er zahlreiche Gäste zum Schwimmen im kristallklaren Wasser oder zu einer Schiffsfahrt ein. Auch die bekannten und begehrten Seefestspiele finden auf der schwimmenden Bühne am Wörthersee statt und locken zahlreiche musikbegeisterte Gäste an den See.
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