Sehenswürdigkeiten in Sachsen

Blick über Dresden
Blick über Dresden (Sachsen) mit seinen Sehenswürdigkeiten - Foto: © Sergii Figurnyi

Malerische Landschaften, kulturelle Highlights und herzlich gepflegte Traditionen vereinen sich völlig harmonisch im Freistaat Sachsen. Das Bundesland lockt jährlich unzählige Besucher dank seines Facettenreichtums an. Kulturbegeisterte, Sportler oder Wanderer, aber auch Naturfreunde genießen ihre Aufenthalte in Sachsen.

Dresden und seine spektakuläre Kulisse

Die Landeshauptstadt an der Elbe zieht in erster Linie Städtetouristen an, denn kaum eine Stadt kann mit einer so einzigartigen Kulisse und einer sagenhaften Anzahl an Sehenswürdigkeiten punkten. Zweifelsohne gehören der Zwinger und die Semperoper ebenso zu den Höhepunkten der Stadt, wie auch das Grüne Gewölbe mit seinen Schätzen der Wettiner oder aber die berühmte neu errichtete Frauenkirche samt des weltbekannten Kreuzchors. In Dresden lohnt nicht nur der Besuch des Hygienemuseums, sondern auch ein ausgedehnter Spaziergang am Elbufer entlang während des Dixiland Festivals.

Auf Klettertour in der Sächsischen Schweiz

Auf Kletterfreunde wirkt die Sächsische Schweiz wie ein Magnet. Die bizarren Felsformationen sind vielfach als Kletterfelsen ausgewiesen.

Zudem bietet die einzigartige Landschaft der Region ausgedehnte Wanderwege und Natur pur entlang der Elbe. Von Dresden bis Pirna und weiter nach Bad Schandau können diverse Stopps eingelegt werden. So etwa an der Festung Königstein mit einem atemberaubenden Blick auf die Elbe, oder der Bastei bzw. der Freilichtbühne Rathen.

Das Erzgebirge mit Tradition und Volkskunst

Kaum eine Region Deutschlands ist so eng und untrennbar mit dem Bergbau verbunden wie das sächsische Erzgebirge. Dies spiegelt sich nicht nur in einer beachtlichen Vielfalt von Schaubergwerken wieder, sondern auch in Städten wie beispielsweise der Universitätsstadt Freiberg, Schlema und Aue oder aber Annaberg-Buchholz. Die wechselvolle Geschichte des Bergbaus und die bedeutungsvolle Vergangenheit kommen ganz besonders in der Weihnachtszeit zum Tragen. Dann macht das Erzgebirge, welches auch als Weihnachtsland bezeichnet wird, seinem Namen alle Ehren. Mettenschichten, Weihnachtsmärkte und allerlei traditionsreiches Kunsthandwerk stehen im Mittelpunkt.

Leipzig als Anziehungspunkt Westsachsens

Auf den Spuren Johann Sebastian Bachs wandern Besucher der Stadt Leipzig. Die Universitäts- und Messestadt bildet das kulturelle Zentrum Westsachsens. Auf der Liste der sehenswerten Orte der Stadt stehen vor allem das Gewandhaus und die Thomaskirche, in welcher Bach als berühmtester Kantor wirkte. Doch auch das Deutsche Buch- und Schriftmuseum, das Ägyptische Museum und Auerbachs Keller sollten nicht fehlen. Nicht nur Kinder lieben den Leipziger Zoo und verbringen gern viele Stunden dort. Vor den Toren der Stadt entwickelt sich Leipzig indes zu einem beliebten Naherholungsgebiet mit zahlreichen Seen für Wassersportbegeisterte. Die Badegelegenheiten entstanden im Rahmen der Sanierung von Tagebaurestlöchern.

Das Vogtland singt und klingt

Nicht nur die größte Ziegelbrücke der Welt befindet sich im Vogtland, sondern auch eine der schneesichersten und längsten Loipen des Landes. So bewundern die Gäste der Region die Göltzschtalbrücke und lieben vor allem den Wintersport. Ähnlich dem Erzgebirge ist auch das Vogtland sehr eng mit den Traditionen verbunden. Dies zeigt nicht nur das Plauener Spitzenmuseum, sondern auch der berühmteste Musikwinkel Deutschlands mit den Orten Markneukirchen, Schöneck, Klingenthal und Erlbach, wo noch heute den Instrumentenbauern beim Handwerk zugeschaut werden darf.

Sachsen hat außer diesen Sehenswürdigkeiten noch so viel zu bieten. Es lohnt sich unbedingt, das Bundesland zu besuchen. Vor allem die weniger bekannten aber sicher nicht minder interessanten Attraktionen, wie etwa das Horch-Museum in Zwickau oder aber das Westsächsische Textilmuseum in Crimmitschau, runden das facettenreiche Angebot des Landes ab.
Text: C. D. / Stand: 22.02.2016